Die unendliche Geschichte

  • Der alte Zwerg beugte mit krachenden Knochen die massive Tischplatte mit seiner Hand, was Arganzou zum Staunen brachte. Trotz des sichtbar hohen Alters, erzeugte der Zwerg nur über das Beherrschen des Erdelements enorme Kräfte. Ohne Worte verstand der Ork, was ihm der Zwerg damit zu verstehen geben wollte: "Nicht die körperliche Kraft ist entscheidend, sondern das Gefühl für deine Umgebung." Arganzou griff an den Tisch und bog die Platte wieder gerade, wenngleich seine Fingerspuren dabei erhalten blieben.
    Lächelnd streichelte der Zwerg mit der Hand über die Rillen und glättete den Tisch. Dann malte er ein paar Verzierungen hinein. Es waren zwergische Runen, die der Ork nicht verstand, aber kannte. Fragend wandte er sich an Rostbart, der ihn anwies, die Forscherliga vor der Abreise zu besuchen. Damit würden die Worte klar werden, meinte der Führer und Übersetzer.
    Unterdessen hatte sich der alte Zwerg erhoben und nahm eine meditierende Position vor einer Kohlenpfanne ein.
    Arganzou erhob sich und kehrte dem Geschehen den Rücken. Er ließ die anderen trinken und suchte stattdessen nach Assimya, die vor einer Weile den Tisch verlassen hatte.

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  • "Wer ist da?!", sagte Assimya mit lauter Stimme und ging in Kampfstellung. Die Gestalt kam aus dem Schatten getreten und Assimya riss vor Überraschung die Augen auf. Aus dem Schatten trat Veneánar, oder zumindest etwas, das aussah, wie er. Die Gestalt ähnelte dem Schemen, den sie bereits bei Veneánar gesehn hatten, hatte diesmal jedoch seine Gestalt angenommen. Schnell schoss Assimya eine Salve Arkaner geschosse auf ihn ab. Diese gingen jedoch stumpf durch den Schemen hindurch und sprengetn Löcher in den den Stein hinter ihm. Perplex starrte sie auf die Löcher.

    Dann kam der Schemen langsam auf sie zu und sie vernahm eine leise Stimme aus seiner Richtung: "Ich werde nicht dulden, dass ihr euch einmischt."

  • "Gebt mir den Fisch!", sagte der Schemen eindringlich.

    Arganzou wanderte unterdessen durch die Hallen. Die Gebäudestrukturen sagten ihm nicht zu und obgleich er lange bei den Nerubern im alten Königreich geweilt hatte, so war die Eisenschmiede im direkten Vergleich erdrückend und stickig.
    "Man sollte meinen, hier gäbe es nur Lava und kein Wasser, in welchem ein Fisch überleben könnte.", grummelte er vor sich hin, als er am fünften Lavastrom vorübergegangen war.

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  • Assimya starrte den Schemen einige Moment noch perplex an, während dieser näher kam. Mit einem letzten Blick auf die Löcher, die sie in den Stein gesprengt hatte, tat sie das, was ihr in dieser Situation am naheliegendsten erschiehn: Sie nahm die Beine in die Hand und stürtzte sich in die nächste Gasse davon. Den Schemen dicht auf den Versen. Es hatte keinen Sinn gegen ihn zu kämpfen, denn es hatte den Anschein, dass Magie ihm nichts anhaben konnte.
    Sie rannte einfach blindlinks weiter, ohne darauf zu achten wo sie sich befand und sie hörte noch immer die drohende Stimme des Schemens hinter sich.
    Als sie schließlich wieder den ersten Lavastrom erreichte musste sie scharf um eine Ecke biegen und wäre dabei beinahe in Arganzou hineingerannt. Taumelnd kam sie vor ihm zum stehen.

  • "Pass auf, Mädchen.", rief Arganzou, der von Assimya fast über den Haufen gerannt wäre. "Was rennst du überhaupt als wäre ein xorothianischer Eredar hinter dir her?", fragte er anschließend und ging auf den Gang zu, aus dem sie gekommen war. Doch hier war weit und breit nichts zu sehen.
    "Du weißt nicht zufällig, wo der Teich ist, in dem entsprechender Fisch sein Dasein fristet?", sagte der Ork und deutete den Gang hinunter. "Ich finde mich hier einfach nicht zurecht..."

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  • Assimya achaute einige Augenblicke zu Arganzou dann fassungslos in den Durchgang aus dem sie gekommen war "Aber... Wie?... Du?... Wo ist er hin?" Ohne weitere Erklärungen drückte sie Arganzou den Fisch in die Hand und trat in den Gang. Hastig sah sie sich nach allen Seiten, doch sie konnte den Schemen nirgends entdecken.
    Hastig holte sie eine magische Laterne herovor und beleuchtete den Gang. So sah sie gerade noch einen Schatten um die hinterste Ecke des Durchgangs huschen.

  • Zappelnd hüpfte der alte Eisenkiefer in Arganzous breiter Handfläche. Der Fisch war beachtlich groß für einen Matschschnapper, der in einem alten Teich in einer Höhle wohnte. Wahrscheinlich fütterten die Zwerge ihn mit Essensresten, vermutete der Schamane. Vorsichtig drückte er dem Fisch auf den Bauch und wurde überrascht. Ein gleißender Lichtstrahl schoss aus dem Mund des Eisenkiefers und illuminierte die ganze Halle. Im nächsten Augenblick hatte Arganzou keinen Fisch mehr in der Hand, sondern ein dickes Buch, dass mit einem Schloss versehen war.
    "Bei allen Ogern Draenors!", fluchte der Ork. Tausend Gedanken schossen ihm durch den Kopf, aber seine Worte formulierten nur unvollständig die Fetzen einiger weniger.
    "Der Fisch...was...Assimya, warum...bescheuerte...!", der Rest ergab nur Laute der Verwirrung und des Entsetzens. Nachdem er sich gefasst hatte, nahm Arganzou erneut Anlauf.
    "Einige Schamanen können ja aus Eingeweiden lesen, aber das hier, gibt der Hieroskopie eine ganz neue Bedeutung..."

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  • Assimya drehte sie verdutzt zu Arganzou um. "In Eingeweiden? Ist das euer Ernst?" Dann ging sie zu ihm herüber, nahm ihm vorsichtig das Buch aus der Hand und blätterte darin herum. "Ob Medivh wusste, was dahintersteckt? Ich kann es mir gut vorstellen. Ich hoffe wir finden darin eine Anleitung zum entfernen des Splitters." Dann klappte sie das Buch wieder zu "Lasst uns zu Nuuri und den anderen zurückgehn, das hier wird sie sicher auch interresieren." Bevor sie sich auf den Rückweg machten drehte sie Assimya noch einmal zu der Stelle um, um die der Schatten gebogen war.

  • "Wartet. Ich möchte dieses Buch in keinem Fall vor den Zwergen präsentieren.", sagte der Ork und nahm das Buch von Assimya wieder entgegen.
    Arganzou drehte es hin und her. Es sah immer noch so aus, wie an dem Tag, als er es in den Händen Ner'zhuls gesehen hatte. Damals hatte der spätere Lichkönig mit diesem Buch das dunkle Portal geöffnet, ein Moment, den Arganzou nie vergessen würde.
    Anschließend war das Buch in die Hände von Obris gefallen, einem Offizier Ner'zhuls, der nach dem Fall des Klanführers das Buch an Khadgar weitergegeben hatte. Khadgar schloss mit dem Buch das Portal, schickte es aber zusammen mit dem Schädel des Guldan in letzter Sekunde durch das sich schließende Portal. Wieder in Azeroth angekommen, war das Buch an die Kirin Tor und damit an den Großmagus Antonidas gegangen und letztlich im dritten Krieg von Kel'Thuzad geraubt worden, um Archimonde den Weg nach Azeroth zu öffnen.
    "Dieses Buch ist der Ursprung für viele Ereignisse...und viel Leid. Es hat eigene Kräfte und sollte niemals in die falschen Hände geraten. Ihr versteht also, wenn ich den Zwergen gegenüber skeptisch bleibe, Assimya. Ich werde das Buch an mich nehmen. Verliert kein Wort darüber!", gab Arganzou der jungen Elfe zu verstehen und verstaute das Buch sorgsam unter seinem Gewand.
    "Gehen wir."

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  • "Wie ihr meint", war alles, was Assimya dazu sagte und trottete dann langsam hinter Arganzou her. Während ihrem Blick schaute sie sich immer wieder sorgsam um, entdeckte jedoch nirgendwo Anzeichen des Schattens, der sie zuvor bedroht hatte. Der Gedanke, was womöglich passiert wäre, wäre der Schatten in den Besitz des Buches gekommen beunruhigte sie.
    Nachdem sie eine Weile schweigend durch Eisenschmiede gegangen waren, schloss sie zu Arganzou auf. "Ich würde unseren Aufenthalt hier gerne so kurz wie möglich gestalten.... aber ich glaube kaum, das die anderen nach so viel Alkohol noch in der Lage sein werden, heute aufzubrechen."

  • Nuuri stieß mit ihrem Ellenbogen in Arilons Rippen und meinte " wo sind denn die Magierin und der alte Orc hin "

    Rostbart hatte die Frage bemerkt und schaute sich um , auch der alte Schamanenzwerg bemerkte dies und gab ein Zeichen um ihm zufolgen

    Arilon der eine kleine Gruppe von Allianzsoldaten endteckte began nun sich sorgen zu machen und gab ein Zeichen zu Nuuri , die es sofort verstand und entsprechend reagierte

    Die anderen die davon nichts bemerkten feierten mit den Zwergen ein so prachtvolles Fest das später in die Geschichte eingehen sollte als die Geburtstunde des grossen Frieden zwischen den verfeindeten Stämmen der Horde und der Allianz

    unterdessen fanden Arilon und Nuuri die beiden ausreisser Iihrer Gruppe und Arilo sah wie die beiden langsam und unentdeckt von Allianzsoldaten eingekreist wurden

    Arilon zögerte keine Sekunde mit einem gewaltigen Satz sprang Er vor den beiden und noch im sprung zog er A´dals gewaltiges Zepter der Macht und schlug damit direckt vor den Soldaten auf den Boden


    Grelles Licht und ein Klang wie von tausenden Klocken erschütterten Eisenschmiede , Arilon schien zu wachsen und seine Rüstung erstrahlte in so hellem Licht als wäre eine Sonne entstanden

    Mit donnerter Stimme sprach Arilon " zurück Soldaten Ihr brecht gerade das Gesetz in Eisenschmiede denn diese hier , Arilon deuted auf die umstehenden , sind Gäste von Eisenschmiede währendem Neujahrsfest

  • Zornes Röte stieg in Arilons Gesicht als er die bewaffneten Soldaten näher kommen sah und schwang das Zepter noch einmal gegen den Boden

    und diesmal mal war es als ob die Grundfesten Azeroth erschüttert würden , die Soldaten blieben abrupt stehen und sahen sich ängstlich um

    "ich sagte STOPP" schrie Arilon und sogar Nuuri erschrag ob des Zornes in Arilons Augen als Rostbart neben sie schritt und ihr freundlich zunickte ......

  • Assimya, die so in das Gespräch mit Arganzou vertieft war, dass sie weder die Soldaten, noch die kleine Gruppe um Arilon bemerkte, schrie auf vor schreck, als er unmittelbar vor ihnen landete. Sie musste aufgrung des plötzlchen grellen Lichts die Augen zusammenkneifen und stellte sich, um besser sehen zu können, ein Stück hinter Arganzous Rücken. Sie stutze, als sie zu Arilon schaute. Das letzte Mal, als sie ein solch grelles Licht gesehen hatte, war bei einem ihrer Beusche A´dals in Shattrath gewesen.
    Dann erblickte sie die Soldaten un erbleichte. Sie war so sehr von dem rätselhaften Schemen abgelenkt gewesen, dass sie gar nicht mit so etwas gerechnet hatte. Nervös sah sie sich um, alle Muskeln angespannt, um sie im Ernstfall zu verteidigen.

  • Rostbart der die Gelassenheit in Persohn war rief ein paar Befehle und kuz darauf eilten viele der zwergischen Wachen zu den Soldaten um diese zu entwaffnen

    Der alte Schamane tratt hin zu ,nickte den Soldaten , Wachen und umstehenden Wesen freundlich zu und ein raunen ging durch diese doch so unterschiedliche Gruppe als er dann in seinem Orcisch begann mit Arganzou zu sprechen

    Milde lächelnd tratt er dabei auf den alten Orc zu und sprach nebenbei als ob es nicht besonderes wäre einen Orc in Eisenschmiede zu haben "Ah wie ich sehe habt Ihr das Buch gefunden ,schön , schön ,ich habe es all die Jahre gut gehütet und hatte die Hoffnung schon fast aufgegeben es zurück nach Draenor zu bringen , doch nun seit Ihr ja da und könnt es in Eure Obhut nehmen" der alte Orc schluckte und noch ehe er Antworten konnte sprach der alte Zwerg weiter "Wisst Ihr mein junger Freund dieses Buch stammt aus Garadar einem Ort weit von grünen Hügeln und einem See um geben und der friedlichste Ort den ich je sehen durfte , dort lernte ich meine Gabe als Schamane auszuüben und wurde von einem der eurigen ausgebildet er sah Euch recht ähnlich doch habe ich seinen Namen vergessen, nun sei es drum Ihr habt das Buch und wie ich hörte drängt die Zeit

    Eure Reise liebe Freunde ist noch nicht an ihrem Ende viele Abenteuer gilt es zu bestehen und neue Freunde finden, geht zu dem Tisch an dem wir aßen, dort sind Vorräte für Euch gerichtet und seht euch in Zukunft als Freunde Eisenschmiedes dessen Tore euch offen stehen "

    Rostbart raüsperte sich und wannte sich direkt an den Alten und meinte "gut gesprochen alterchen " und zu den anderen sprach er " wenn dies der alte Eichenast sagt so ist die fast wie ein Gesetzt an das sich sogar unser König hält so wollen wir euch auch als unsere Freunde verabschieden "

  • "Garadar", raunte Arganzou. "Ich habe seit Jahrzehnten kein Fuß mehr auf Draenor gesetzt, geschweige denn in die Nähe des Dunklen Portals."
    Bei dem Gedanken an die Planetenverbindung glaubte er kurz einen Stoß Hitze vom Buch aus zu spüren, der sich in seinem ganzen Körper ausbreitete. Erschrocken kniff er die Augen zusammen, entspannte sich dann aber wieder als nichts weiter geschah.

    Sie machten sich daran, die Vorräte zu verstauen und etwaiges Gepäck festzuzurren. Leise fluchte der Ork, ob des Gewichts auf seinem alten Rücken, und wandte sich dann an seine Reisebegleiter: "Damit hätten wir den ersten Gegenstand in unseren Besitz gebracht...auch wenn er sich nicht als das offenbarte, was er zu sein schien. Aber ich schätze, dass passiert bei Medivh häufiger." Dann grinste er und schaute auf den alten Zwerg. "Ich bin mir nicht einmal sicher, ob er wirklich ist, wer er zu sein scheint."

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  • Assimya schaute Arganzou kurz besorgt an als dieser plöztlich die Augen zusammenkniff, sagte aber erstmal nichts weiter dazu. Als sie in Richtung Stadttor gingen, lief sie ein wenig vorraus und sah sich dabei sorgfältig nach allen Seiten um. Sie hoffte den Schemen nocheinmal zu entdecken, hatte aber kein Glück. Nach einer Weile drehte sie sich kurz zu den anderen um. "Was steht denn als nächstes auf unsere Liste?", fragte sie und lukte dabei bereits in die nächste Seitengasse.