Ich finde es auch sehr schade, dass das Erzähltempo so angezogen wurde und man sich jetzt quasi im Schweinsgalopp durch die Handlung bewegt.
Dennoch waren einige Szenen göttlich und werden niemals vergessen sein. Wenn man an den Nägeln kaut weil einer der weißen Wanderer auf Daenerys' Drachen zielt - wenn er trifft - wenn dieses majestätische Geschöpf abstürzt - und wenn es von Untoten wieder aus dem Eiswasser gezogen wird - um dann die blauen Augen erneut zu öffnen.
Hätten die Untoten jemals die Mauer ohne diesen Drachen überwinden können, hätte sie gehalten wofür sie erbaut worden war? Und wie und in welcher Zeitspanne haben die Menschen überhaupt diese Mauer gebaut?
Die Staffel zeigt schön den Untergang der Lannisters, auch wenn sie noch ihr Haupt stolz recken. Dieser Gegenspieler wird durch das Dräuen am Horizont abgelöst. In meinen Augen kein Gegner mehr, zumal alle namenhaften Charaktere aus Königsmund verschwinden und Cersei quasi ganz allein zurücklassen.
Sehr schön auch die neueste Romanze, die bei mir auf Arbeit vielfältige Diskussionen zum Verwandtschaftsstand zwischen Dany und John ausgelöst hat - was haben wir uns voll Freude durch die Targaryenschen Stammbäume gewühlt!