Satzung Sylvanas Garde - spielend helfen e.V.

Satzung des Sylvanas Garde - spielend helfen e.V.

§ 1 Name, Sitz, Eintragung und Geschäftsjahr

  1. Der im Jahre 2017 gegründete Verein führt den Namen Sylvanas Garde – spielend helfen (e.V.).
  2. Er hat seinen Sitz in Dielheim. 
  3. Der Verein soll in das Vereinsregister eingetragen werden. Nach der Eintragung führt er zu seinem Namen den Zusatz e.V.
  4. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§ 2 Zweck des Vereins

  1. Zweck des Vereins ist…
    1. die Unterstützung von schwer und lebenslimitiert erkrankten Kindern im Sinne von §§ 52 Abs. 2. Nr. 4 AO durch Schaffung von altersgerechter Ablenkung durch die unentgeltliche Leihgabe von Tisch-, Rollen und Computerspielen.
    2. die Förderung der Kunst und Kultur i.S.d. § 52 Abs. 2 Nr. 5 AO in Form von Online- und Tischrollenspiel als gemeinschaftliche und interaktive Geschichtenerzählungen.
  2. Der Satzungszweck wird verwirklicht insbesondere durch:
    1. die Beschaffung von altersgerechten Tisch- und Rollenspielen für Krankenhäuser und Hospize
    2. schwerkranken sowie lebenslimitiert erkrankten Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen kostenlosen Zugang zu altersgerechten Computerspielen zu ermöglichen, um eine Ablenkung des Leidens zu ermöglichen.
    3. die finanzielle Unterstützung der Eltern durch das Bereitstellen (Leihgabe) von spieletauglichen Computern.
    4. die Organisation, Planung und Durchführung von Veranstaltungen, Vorführungen sowie Wettkämpfen um auf den Verein sowie den Vereinszweck aufmerksam zu machen.
    5. Durchführung von geeigneter Öffentlichkeitsarbeit und Werbung für die Zwecke des Vereins.
    6. die Herausgabe einer Internetseite als Kommunikationsplattform.
    7. die Teilnahme an Vereinsveranstaltungen.

§ 3 Gemeinnützigkeit

  1. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung (AO).
  2. Er ist selbstlos tätig und verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden.
  3. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

§ 4 Erwerb der Mitgliedschaft

  1. Mitglied des Vereins können natürliche und juristische Personen werden.
  2. Es werden nur volljährige Mitglieder aufgenommen.
  3. Die Mitgliedschaft wird durch Aufnahme erworben. Es ist ein schriftlicher Aufnahmeantrag an den Verein zu richten. Über Aufnahme stimmt der geschäftsführende Vorstand ab.

§ 5 Arten der Mitgliedschaft

  1. Der Verein besteht aus:

  2. aktiven Mitgliedern
  3. passiven Mitgliedern
  4. außerordentlichen Mitgliedern
  5. Schnuppermitglieder
  6. Ehrenmitgliedern
  7. Aktive Mitglieder sind Mitglieder, die sämtliche Angebote des Vereins/der Abteilung, der sie angehören, im Rahmen der bestehenden Ordnungen nutzen können und/oder am Spiel- bzw. Wettkampfbetrieb teilnehmen können.
  8. Für passive Mitglieder steht die Förderung des Vereins oder bestimmter Vereinsabteilungen im Vordergrund.
  9. Schnuppermitglieder sind Mitglieder deren Mitgliedschaft automatisch 3 Monate nach Beitritt beendet wird. Eine Schnuppermitgliedschaft kann beliebig wiederholt werden. Jedes Schnuppermitglied kann sämtliche Angebote des Vereins/der Abteilung, der sie angehört, im Rahmen der bestehenden Ordnungen nutzen. Schnuppermitglieder haben kein Stimmrecht.

§ 6 Beendigung der Mitgliedschaft

  1. Die Mitgliedschaft endet:
    - durch Austritt aus dem Verein (Kündigung);
    - durch Ausschluss aus dem Verein (§ 7);
    - durch Streichung aus der Mitgliederliste;
    - durch Tod;
    - durch Erlöschen der Rechtsfähigkeit bei juristischen Personen (außerordentlichen Mitgliedern).
  2. Der Austritt aus dem Verein (Kündigung) erfolgt durch schriftliche Erklärung an die Geschäftsadresse des Vereins. Der Austritt kann zum Ende eines Vierteljahres (31.03.; 30.06.; 30.09.; 31.12.) unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von 4 Wochen erklärt werden.
  3. Bei Beendigung der Mitgliedschaft, gleich aus welchem Grund, erlöschen alle Ansprüche aus dem Mitgliedschaftsverhältnis. Noch ausstehende Verpflichtungen aus dem Mitgliedschaftsverhältnis, insbesondere ausstehende Beitragspflichten, bleiben hiervon unberührt. Vereinseigene Gegenstände sind dem Verein herauszugeben oder wertmäßig abzugelten. Dem austretenden Mitglied steht kein Anspruch auf Rückzahlung überzahlter Beiträge zu.

§ 7 Ausschluss aus dem Verein, Streichung aus der Mitgliederliste

  1. Ein Ausschluss kann erfolgen, wenn ein Mitglied:
    - grobe Verstöße gegen die Satzung und Ordnungen begeht;
    - in grober Weise den Interessen des Vereins und seiner Ziele zuwiderhandelt;
    - dem Verein oder dem Ansehen des Vereins durch unehrenhaftes Verhalten, insbesondere durch Äußerung extremistischer Gesinnung oder durch Verstoß gegen die Grundsätze des Kinder- und Jugendschutzes, schadet;
    - Den Vereinsbeitrag nicht innerhalb von 3 Monaten eingezahlt hat.
  2. Über den Ausschluss entscheidet der Gesamtvorstand auf Antrag. Zur Antragstellung ist jedes Mitglied berechtigt.
  3. Der Antrag auf Ausschluss ist dem betroffenen Mitglied samt Begründung zuzuleiten. Das betroffene Mitglied wird aufgefordert, innerhalb einer Frist von drei Wochen, zu dem Antrag auf Ausschluss Stellung zu nehmen. Nach Ablauf der Frist ist vom Gesamtvorstand unter Berücksichtigung einer zugegangenen Stellungnahme des betroffenen Mitglieds über den Antrag zu entscheiden.

§ 8 Rechte und Pflichten der Mitglieder

  1. Die Mitglieder sind berechtigt, an allen Veranstaltungen des Vereines teilzunehmen und die Einrichtungen des Vereins zu beanspruchen. Das Stimmrecht in der Generalversammlung sowie das aktive und passive Wahlrecht stehen nur den ordentlichen Mitgliedern und den Ehrenmitgliedern zu.
  2. Die Mitglieder sind verpflichtet, die Interessen des Vereins nach Kräften zu fördern und alles zu unterlassen, wodurch das Ansehen und der Zweck des Vereins Abbruch erleiden könnte. Sie haben die Vereinsstatuten und die Beschlüsse der Vereinsorgane zu beachten.
  3. Das Mitglied ist verpflichtet, dem Verein Änderungen der Anschrift oder der Emailadresse mitzuteilen.

§ 9 Beiträge, Gebühren, Beitragseinzug

  1. Die Mitglieder sind verpflichtet Beiträge zu zahlen. Es können zusätzlich Umlagen / Gebühren für besondere Leistungen des Vereins erhoben werden.
  2. Über Höhe und Fälligkeit sämtlicher Beiträge, Gebühren und Umlagen entscheidet der Gesamtvorstand durch Beschluss. Umlagen können bis zur Höhe des Zweifachen des jährlichen Mitgliedsbeitrages festgesetzt werden. Beschlüsse über Beitragsfestsetzungen sind den Mitgliedern bekannt zu geben.
  3. Alles Weitere regelt die Beitragsordnung des Vereins, die dieser Satzung als Anlage 1 angefügt wird.

§ 10 Ordnungsgewalt des Vereins

  1. Jedes Mitglied ist verpflichtet, die Regelungen dieser Satzung, sowie der Vereinsordnungen zu beachten, einzuhalten und insbesondere den Anweisungen und Entscheidungen der Vereinsorgane, Mitarbeiter und Übungsleiter Folge zu leisten.
  2. Ein Verhalten eines Mitglieds, das nach § 7 Abs. 1 dieser Satzung zum Vereinsausschluss führen kann, kann auch nachfolgende Vereinsstrafen nach sich ziehen:
    a) Ordnungsstrafe bis 50,00 Euro
    b) befristeter bis maximal 6-monatiger Ausschluss von Vereinsveranstaltungen
  3. Das Verfahren wird vom Gesamtvorstand eingeleitet.

§ 11 Die Vereinsorgane

  1. Organe des Vereins sind:
    - die Mitgliederversammlung;
    - der geschäftsführende Vorstand;
    - der Gesamtvorstand;

§ 12 Die Mitgliederversammlung

  1. Oberstes Organ des Vereins ist die Mitgliederversammlung.
  2. Eine Mitgliederversammlung findet mindestens einmal im Kalenderjahr statt. Die Mitgliederversammlung sollte bis zum 30. Oktober eines Kalenderjahres durchgeführt werden.
  3. Die Mitgliederversammlung wird vom geschäftsführenden Vorstand unter Einhaltung einer Frist von vier Wochen per Textform (E-Mail) und unter Angabe der Tagesordnung einberufen. Die Frist beginnt mit dem auf die Absendung des Einladungsschreibens folgenden Werktag. Die Tagesordnung setzt der geschäftsführende Vorstand durch Beschluss fest. Es sind alle Mitglieder zur Teilnahme einzuladen.
  4. Jedes Mitglied kann bis spätestens eine Woche vor der Mitgliederversammlung beim Vorstand schriftlich eine Ergänzung der Tagesordnung beantragen. Der Versammlungsleiter hat zu Beginn der Mitgliederversammlung die Ergänzung bekanntzugeben. Über Anträge auf Ergänzung der Tagesordnung, die in Mitgliederversammlungen gestellt werden, beschließt die Versammlung.
  5. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist vom Vorstand einzuberufen, wenn das Interesse des Vereins es erfordert oder wenn ein Zehntel der Mitglieder dies schriftlich unter Angabe des Zwecks und der Gründe beantragt.
  6. Die Mitgliederversammlung wird vom 1. Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung vom 2. Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung vom Schatzmeister, bei dessen Verhinderung vom Schriftführer geleitet. Ist dieser und kein weiteres Vorstandsmitglied anwesend, bestimmt die Versammlung den Versammlungsleiter. Bei Wahlen kann die Versammlungsleitung für die Dauer des Wahlvorgangs und der vorhergehenden Diskussion einem Wahlausschuss übertragen werden. Dieser Wahlausschuss besteht aus Wahlleiter und Wahlschriftführer und wird von der Mitgliederversammlung per Handzeichen gewählt oder per Akklamation bestimmt.
  7. Die Art der Abstimmung bestimmt der Versammlungsleiter. Die Abstimmung muss schriftlich durchgeführt werden, wenn ein Drittel der erschienenen stimmberechtigten Mitglieder dies beantragt.
  8. Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn mindestens ein Viertel sämtlicher Vereinsmitglieder anwesend ist. Bei Beschlussunfähigkeit ist der Vorstand verpflichtet, nach 30 Minuten eine weitere Mitgliederversammlung abzuhalten. Die Beschlussfähigkeit ist dann unabhängig von der Anzahl der erschienenen Mitglieder gegeben. Hierauf ist in der Einladung zur vorherigen Mitgliederversammlung hinzuweisen.
  9. Die Mitgliederversammlung fasst Beschlüsse im Allgemeinen mit einfacher Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen; Stimmenthaltungen gelten als ungültige Stimmen. Stimmenparität gilt als Ablehnung. Zur Änderung der Satzung ist eine Mehrheit von Dreiviertel plus eine Stimme der abgegebenen gültigen Stimmen, sowie die Zustimmung des gesamten Vorstandes erforderlich. Zur Auflösung des Vereins ist eine Mehrheit von Dreiviertel plus eine Stimme, sowie die Zustimmung des gesamten Vorstandes erforderlich. Eine Änderung des Zwecks des Vereins kann nur mit Zustimmung aller Mitglieder, auch der nicht anwesenden Mitglieder beschlossen werden. Die Abwahl von einzelnen Vorstandsmitgliedern ist auf Antrag mit Stimmenmehrheit von einer Mehrheit von Dreiviertel aller Mitglieder des Vereins möglich. Die schriftliche Zustimmung zur Änderung des Vereinszwecks oder zur Abwahl einzelner Vorstandsmitglieder von den in der Mitgliederversammlung nicht erschienenen Mitglieder kann nur innerhalb eines Monats gegenüber dem Vorstand erklärt werden.
  10. Bei Wahlen ist gewählt, wer mehr als die Hälfte der abgegebenen gültigen Stimmen erhalten hat. Hat niemand mehr als die Hälfte der abgegebenen gültigen Stimmen erhalten, so findet zwischen den beiden Kandidaten, die die meisten Stimmen erhalten haben, eine Stichwahl statt. Gewählt ist dann derjenige, der die meisten Stimmen erhalten hat. Bei gleicher Stimmenzahl nach einmal wiederholter Stichwahl entscheidet das von dem Versammlungsleiter zu ziehende Los.
  11. Über Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist ein Protokoll aufzunehmen, das vom jeweiligen Schriftführer zu unterzeichnen ist.

§ 13 Zuständigkeit der Mitgliederversammlung

  1. Die Mitgliederversammlung ist unter anderem für folgende Vereinsangelegenheiten zuständig:
  2. Genehmigung des Haushaltsplans für das nächste Geschäftsjahr; Entgegennahme des Jahresberichts des Vorstands; Entlastung des Vorstands.
  3. Überprüfung der Mitgliedsbeiträge.
  4. Wahl und Abberufung der Mitglieder des Vorstands und des Beirats.
  5. Einsetzung von Arbeitsausschüssen und Wahl der Mitwirkenden.
  6. Überprüfung von vom Vorstand eingesetzten Arbeitsausschüssen.
  7. Beschlussfassung über Änderung der Satzung und über die Auflösung des Vereins.
  8. Beschlussfassung über den Berufungsantrag gegen einen Ausschließungsbeschluss des Vorstandes.
  9. Ernennung von Ehrenmitgliedern.

§ 14 Der geschäftsführende Vorstand

  1. Der geschäftsführende Vorstand gem. § 26 BGB (Vorstand) besteht aus:
    a) dem 1. Vorsitzenden;
    b) dem 2. Vorsitzenden;
    c) dem Schatzmeister;
    d) dem Schriftführer.

    Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich durch zwei Mitglieder des geschäftsführenden Vorstandes gemeinschaftlich vertreten. Die Bestellung der Mitglieder des geschäftsführenden Vorstandes erfolgt durch Wahl auf der Mitgliederversammlung. Die Amtsdauer beträgt vier Jahre. Wiederwahl ist zulässig. Die Wahl erfolgt einzeln. Der geschäftsführende Vorstand beschließt in seiner ersten Vorstandssitzung eine Geschäftsordnung.
  2. Aufgabe des geschäftsführenden Vorstandes ist die Leitung und Geschäftsführung des Vereins. Er ist für alle Aufgaben zuständig, die nicht durch die Satzung oder Ordnung einem anderen Vereinsorgan zugewiesen sind.
  3. Der geschäftsführende Vorstand kann Ausschüsse bilden.

§ 15 Der Gesamtvorstand

  1. Der Gesamtvorstand besteht aus:
    - den Mitgliedern des geschäftsführenden Vorstandes;
    - den Abteilungsleitern.
  2. Aufgaben des Gesamtvorstandes sind insbesondere:
    - Die Aufstellung des Haushaltsentwurfs und eventueller Nachträge.
    - Die Vorlage von Jahresberichten für die Mitgliederversammlung.
    - Ausschluss von Mitgliedern gem. § 7 und Verhängung von Sanktionen gem. § 10.
    - Kommissarische Bestellung für ausgeschiedene Mitglieder des geschäftsführenden Vorstands.
    - Beschlussfassung über Beiträge, Aufnahmegebühren sowie Gebühren für besondere Leistungen gem. § 9.
  3. Die Mitglieder des Gesamtvorstandes haben in der Sitzung des Gesamtvorstandes je eine Stimme. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des 1. Vorsitzenden. Sitzungen werden durch den 1. Vorsitzenden einberufen. Der Gesamtvorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens ein Viertel der Gesamtvorstandsmitglieder anwesend ist. Ist der Gesamtvorstand zur festgesetzten Stunde nicht beschlussfähig, so findet die Sitzung des Gesamtvorstandes 30 Minuten später mit derselben Tagesordnung statt, die ohne Rücksicht auf die Anzahl der Erschienenen beschlussfähig ist.

§ 16 Abteilungen

  1. Innerhalb des Vereins werden für unterschiedliche Aktivitäten gesonderte Abteilungen eingerichtet. Die Abteilungen sind rechtlich unselbständige Untergliederungen des Vereins. Der Gesamtvorstand kann die Gründung und Schließung von Abteilungen beschließen.
  2. Jede Abteilung wählt für die Dauer von zwölf Monaten einen Abteilungsleiter. Der geschäftsführende Vorstand bestätigt die Abteilungsleiter durch Beschluss. Die Bestätigung kann unter Angabe von Gründen abgelehnt werden. Die Mitglieder der Abteilung müssen dann erneut einen Abteilungsleiter wählen. Wird der abgelehnte Abteilungsleiter erneut gewählt, bestätigt die Mitgliederversammlung den Abteilungsleiter. Lehnt die Mitgliederversammlung den gewählten Abteilungsleiter ab, muss die Abteilung einen neuen Abteilungsleiter wählen. Die Abteilungsleiter sind Mitglied des Gesamtvorstandes.
  3. Der geschäftsführende Vorstand kann einen Abteilungsleiter durch Beschluss abberufen. Der betroffene Abteilungsleiter ist vorher anzuhören.

§ 17 Kassenprüfer

  1. Die Mitgliederversammlung wählt einen Kassenprüfer und einen Ersatzkassenprüfer, die nicht dem geschäftsführenden Vorstand oder Gesamtvorstand angehören dürfen.
  2. Die Amtszeit des Kassenprüfers und des Ersatzkassenprüfers beträgt 2 Jahre. Die Wiederwahl für eine weitere Amtszeit ist zulässig. Die Mitgliederversammlung kann stattdessen oder zusätzlich qualifizierte Dritte mit der Prüfung der Ordnungsmäßigkeit der Geschäftsführung durch den Gesamtvorstand beauftragen.
  3. Die Kassenprüfer prüfen einmal jährlich die gesamte Vereinskasse mit allen Konten, Buchungsunterlagen und Belegen und erstatten der Mitgliederversammlung darüber einen Bericht. Die Kassenprüfer sind zur umfassenden Prüfung aller Kassen und aller Unterlagen in sachlicher und rechnerischer Hinsicht berechtigt.

§ 18 Vereinsordnungen

  1. Soweit die Satzung nicht etwas Abweichendes regelt ist der geschäftsführende Vorstand ermächtigt durch Beschluss nachfolgende Ordnungen zu erlassen:
    a) Beitragsordnung
    b) Finanzordnung
    c) Geschäftsordnung für den geschäftsführenden Vorstand und den Gesamtvorstand.
  2. Die Abteilungen beschließen Abteilungsordnungen. Die Ordnungen sind nicht Bestandteil der Satzung.

§ 19 Datenschutz im Verein

  1. Zur Erfüllung der Zwecke und Aufgaben des Vereins werden unter Beachtung der gesetzlichen Vorgaben des Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG) personenbezogene Daten über persönliche und sachliche Verhältnisse der Mitglieder im Verein genutzt, gespeichert, übermittelt und verändert.
  2. Jedes Vereinsmitglied hat das Recht auf:
    a) Auskunft über die zu seiner Person gespeicherten Daten;
    b) Berichtigung über die zu seiner Person gespeicherten Daten, wenn sie unrichtig sind;
    c) Sperrung der zu seiner Person gespeicherten Daten, wenn sich bei behaupteten Fehlern weder deren Richtigkeit noch deren Unrichtigkeit feststellen lässt;
    d) Löschung der zu seiner Person gespeicherten Daten, wenn die Speicherung unzulässig war.
  3. Den Organen des Vereins, allen Mitarbeitern oder sonst für den Verein Tätigen ist es untersagt, personenbezogene Daten unbefugt zu anderen, als der jeweiligen Aufgabenerfüllung gehörenden Zweck zu verarbeiten, bekannt zu geben, Dritten zugänglich zu machen oder sonst zu nutzen. Diese Pflicht besteht auch über das Ausscheiden der oben genannten Personen aus dem Verein hinaus.

§ 20 Auflösung

  1. Die Auflösung des Vereins kann nur in einer zu diesem Zweck einberufenen Mitgliederversammlung beschlossen werden. Zur Auflösung des Vereins ist eine Mehrheit von zwei Drittel der abgegebenen gültigen Stimmen erforderlich.
  2. Sofern die Mitgliederversammlung nichts anderes beschließt, sind im Falle der Auflösung der 1. und 2. Vorsitzende als die Liquidatoren des Vereins bestellt.
  3. Bei Auflösung der Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an die "KINDERHILFE Hilfe für krebs- und schwerkranke Kinder e.V." welcher die Mittel unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige, mildtätige oder kirchliche Zwecke zu verwenden hat.

§ 21 Gültigkeit dieser Satzung

Diese Satzung wurde durch die Mitgliederversammlung am 16.09.2017 beschlossen.Diese Satzung tritt mit Eintragung in das Vereinsregister in Kraft.


Alle bisherigen Satzungen treten zu diesem Zeitpunkt damit außer Kraft.




Beitragsordnung des Sylvanas Garde e.V.

Alle Vereinsmitglieder zahlen einen Mitgliedsbeitrag. Der Mitgliedsbeitrag wird jährlich erhoben. Ehrenmitglieder sind von der Beitragszahlung befreit.
Die Beiträge werden jeweils zum ersten Werktag des Jahres eingezogen. Das Mitglied gestattet eine weiderkehrende Zahlung durch PayPal oder führt selbstständig die Zahlung über PayPal oder Banküberweisung durch.
Der jährliche Beitrag beträgt:
a. Für Erwachsene: 18,50 Euro
b. Ehepaare, eingetragene Lebensgemeinschaften: 22,50 Euro
c. Senioren (ab dem vollendeten 65. Lebensjahr): 13,50 Euro
d. Auszubildende, Schüler und Studenten: 13,50 Euro
e. Schwerbehinderte mit Behinderungsgrad bis einschl. 50%: 9 €
f. Schwerbehinderte mit Behinderungsgrad: > 50% = kostenfrei
g. Hartz IV Empfänger: 13,50 Euro
Es wird eine Schnuppermitgliedschaft angeboten
Es können Umlagen und / oder Sachleistungen von den Mitgliedern erhoben werden. Die Erhebung von Umlagen und / oder Sachleistungen muss von der Mitgliederversammlung beschlossen werden.
Diese Beitragsordnung kann bei Notwendigkeit vom Vorstand per Beschluss geändert werden. Der Vorstand hat Änderungsbeschlüsse bezüglich dieser Satzung in der nächsten Mitgliederversammlung vorzulegen.

Beschlossen am 16.09.2017

Finanzordnung des Sylvanas Garde e.V.

§ 1 Grundsätze der Wirtschaftlichkeit und Sparsamkeit

Der Verein ist nach den Grundsätzen der Wirtschaftlichkeit zu führen. Das heißt, die Aufwendungen müssen in einem wirtschaftlichen Verhältnis zu den erzielten und erwarteten Erträgen stehen.
Für den Verein gilt grundsätzlich das Kostendeckungsprinzip im Rahmen des aufgestellten Haushaltsplans.
Die Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden.
Die Höhe der Ausgaben muss sachgemäß, Vergütungen dürfen nicht überhöht sein.

§ 2 Haushaltsplan

Für jedes Geschäftsjahr muss vom Vorstand ein Haushaltsplan aufgestellt werden. Er muss alle im betreffenden Geschäftsjahr geplanten Einnahmen und Ausgaben sowie alle erwarteten Finanzzu- und -abflüsse umfassen.
Der Haushaltsplanentwurf ist bis zum 15. Juni des Vorjahres zu erstellen und den Mitgliedern mit der Einladung zur nachfolgenden Mitgliederversammlung, die über den Entwurf beschließt, vorzulegen.
Der Schatzmeister überwacht die Einhaltung des Haushaltplans und berichtet dem Vorstand laufend über seine Abwicklung, insbesondere bei zu erwartenden Abweichungen.
Der Haushaltsplan ist nach folgender Gliederung aufzustellen:

A. Einnahmen
1. Mitgliedsbeiträge
2. Spenden
3. Zuschüsse
4. Einnahmen der Vermögensverwaltung
5. Einnahmen des Zweckbetriebs
6. Einnahmen wirtschaftlicher Geschäftsbetriebe
7. Sonstige Einnahmen

B. Ausgaben
1. Personalkosten
2. Sachkosten
- Energiekosten
- Büro- und Verwaltungskosten
- Gebühren und Beiträge
- Werbekosten
- ...
3. Kapitaldienst
- Zinsen und Tilgung
4. Kosten des Zweckbetriebes
5. Kosten geselliger Veranstaltungen
6. Anschaffung von Anlagevermögen
7. Kosten wirtschaftlicher Geschäftsbetriebe
8. Sonstige Kosten

§ 3 Jahresabschluss

Im Jahresabschluss müssen alle Einnahmen und Ausgaben des Vereins für das abgelaufene Geschäftsjahr nachgewiesen werden. Im Jahresabschluss muss darüber hinaus eine Aufstellung über das Vermögen und die Verbindlichkeiten des Vereins enthalten sein.
Der Jahresabschluss ist von den gewählten Kassenprüfern gemäß § 17 der Vereinssatzung zu prüfen. Darüber hinaus sind die Kassenprüfer berechtigt, regelmäßig Prüfungen durchzuführen. Der Vorstand hat den Kassenprüfern dazu auf Verlangen Einsicht in alle erforderlichen Unterlagen zu gewähren und alle gewünschten Auskünfte zu erteilen. Die Überprüfung der Übereinstimmung von Aufzeichnungen und Belegen erfolgt im wesentlichen stichprobenartig.

§ 4 Kassenprüfung

Die Kassenprüfer überwachen die Einhaltung der Finanzordnung und des Haushaltsplans. Sie überprüfen, ob
die Finanz- und Vermögensbestände den Angaben im Jahresabschluss entsprechen,
die Ausgaben sachlich gerechtfertigt, rechnerisch richtig und korrekt belegt sind,
die Mittel wirtschaftlich verwendet wurden.
Die Kassenprüfer nehmen ihre Aufgabe gewissenhaft und unparteiisch wahr. Sie sind zur Verschwiegenheit verpflichtet.

§ 5 Inventar

Zur Erfassung des Inventars ist von der Geschäftsstelle ein Inventar-Verzeichnis anzulegen. Darin sind alle Gegenstände aufzunehmen, die nicht zum Verbrauch bestimmt sind.
Die Inventar-Liste muss enthalten:
Anschaffungsdatum,
Bezeichnung des Gegenstands,
Anschaffungs- und Zeitwert sowie
Aufbewahrungsort
Unbrauchbares bzw. überzähliges Gerät und Inventar ist möglichst gewinnbringend zu veräußern. Über verschenkte Gegenstände ist ein Beleg anzufertigen.

§ 6 Verwaltung der Finanzmittel, Zahlungsverkehr

Der Schatzmeister verwaltet die Vereinsfinanzen über ein einheitliches Vereinskonto und eine Vereinskasse.
Zahlungen werden vom Schatzmeister nur geleistet, wenn sie nach dieser Finanzordnung ordnungsgemäß ausgewiesen sind, und im Rahmen des Haushaltsplanes noch ausreichende Finanzmittel zur Verfügung stehen.
Der Schatzmeister ist für die Einhaltung des Haushaltsplans verantwortlich.
Sonderkonten bzw. Sonderkassen können vom Vorstand auf Antrag, in Ausnahmefällen und zeitlich befristet, genehmigt werden.
Der gesamte Zahlungsverkehr wird nach Möglichkeit bargeldlos abgewickelt.
Über jede Einnahme und Ausgabe muss ein Beleg vorhanden sein. Der Beleg muss den Tag der Ausgabe, den zu zahlenden Betrag, die Mehrwertsteuer und den Verwendungszweck enthalten.
Die Verfügungsberechtigung (Zeichnungsrecht) über die Vereinskonten liegt beim Vorstandsvorsitzenden. Er erteilt dem Schatzmeister Kontovollmacht. Bei Verfügung über Einzelbeträge von mehr als ... Euro benötigt der Schatzmeister die Zustimmung des Gesamtvorstands (alternativ: des Vorstandsvorsitzenden).

§ 7 Inkrafttreten

Die Finanzordnung trat mit ihrer Verabschiedung durch die Mitgliederversammlung am 16.09.2017 in Kraft.

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